Präsentation des neuen Bahnhofs Liestal vom 25. April 2016: Hohe Identität, grosse Wiedererkennung

Bahnhöfe spielen überall eine wichtige Rolle. Bahnhöfe sind der Ort für Ankunft und Abschied. Bahnhöfe sind der statische Ort für eine dynamische Maschine. Bahnhöfe sind der soziale Brennpunkt der Stadt. Wie muss man also einen Bahnhof bauen? Wozu das Gebäude da ist, wird aus der Umgebung von Schienen, Weichen, Perrons und Signalen jedem klar, man hat also nicht das Problem, einen Bahnhofsbau verständlich zu machen. Aber wie muss man einem Bahnhof Ausdruck geben? Wie kommt er zu seiner Bedeutung?

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Neuerscheinung: Staats- und Verwaltungsrecht BL, Band VI

Im Verlag des Kantons BL ist der von Prof. Giovanni Biaggini, Stephan Mathis, Lukas Ott und Peter Vetter herausgegebene Band VI der Buchreihe „Staats- und Verwaltungsrecht des Kantons Basel-Landschaft“ erschienen. Der aktuelle Band dokumentiert wichtige gesetzgebungsprozesse sowie aktuelle politische Brennpunkte und enthält Beiträge von Prof. René Rhinow, Prof. Bernhard Waldmann und Nina Massüger Sánchez Sandoval, Pascal Andres, Patrick Leypoldt, Emanuel Barth und Jessica Fässler, Alain Aschwanden und Martin Huber, Alberto Schneebeli, Hans Peter Simeon, Patrick Rickenbach und Roland Plattner.

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Das letzte Kapitel der Geschichte der Liestaler Textilindustrie

Mit der Verlegung des Sitzes der Hanro AG nach Opfikon verschwinden in Liestal die letzten Arbeitsplätze, die noch mit der einst so stolzen Textilindustrie in Verbindung standen. In Respektierung der Bedeutung des Originalstandortes für die Firma Hanro und die Stadt Liestal hätte ich es begrüsst, wenn Hanro Switzerland hier geblieben wäre.

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Stadtoberhäupter Poličkas und Liestals ehren Bohuslav Martinů

Die beiden Stadtpräsidenten von Polička und Liestal, Jaroslav Martinů und Lukas Ott, ehrten kürzlich den „gemeinsamen Sohn ihrer Städte“, Bohuslav Martinů, durch den Besuch seines mit einem Kreuz geschmückten Grabes und gedachten in Stille des grossen Komponisten – verbunden in tschechisch-schweizerischer Freundschaft.

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Ein Quantensprung in der Entwicklung von Liestal

Auf dem Weg zu einem kundenfreundlichen, attraktiven und leistungsstarken Bahnhof Liestal konnte mit der Genehmigung des Vorprojekts durch das Bundesamt für Verkehr (BAV) ein grosser Schritt nach vorne gemacht werden. Die SBB, der Bund, der Kanton, die Stadt Liestal und weitere Partner haben zusammengespannt, um im Interesse aller Partner die Bahninfrastrukturen zu erneuern und auszubauen – zum Nutzen unserer Einwohnerinnen und Einwohner. So wird der Bahnhof Liestal als regionale Mobilitätsdrehscheibe sowohl für den Nah- wie für den Fernverkehr weiter gestärkt . Die Entwicklung geht jedoch weit über die eigentlichen Infrastrukturausbauten hinaus. Die Planungsarbeiten laufen derzeit auch in der engeren und weiteren Bahnhofsumgebung auf Hochtouren. Das ganze Bahnhofsareal bildet gemeinsam mit dem angrenzenden Post- und Alleeareal einen Schwerpunkt der gegenwärtigen Stadtentwicklung.

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Weshalb es die Initiative «Ja zum U-Abo!» braucht

Die Baselbieter Regierung geht frontal auf das Erfolgsmodell U-Abo los. Die Zeche für die Schieflage der Baselbieter Finanzen sollen nun die ÖV-Benutzer zahlen, obwohl das U-Abo eine in jeder Beziehung nachhaltige Masssnahme darstellt. Deshalb braucht es die Initiative «Ja zum U-Abo!».

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Wir sind Dekan!

Thomas Gasser wurde im Herbst 2014 zum Dekan der medizinischen Fakultät für die Amtsperiode August 2015–Juli 2018 gewählt. Dass dieses verantwortungsvolle Führungsaufgabe an der Universität Basel einem «Auswärtigen» und gleichzeitig einem unserer Mitbürger anvertraut wird, kann aus Liestaler Sicht nicht hoch genug geschätzt werden. […]

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Hände weg vom Univertrag

Mein bz-Kommentar zur Kündigung des Uni-Vertrags

Die Zusammenarbeit für die Universität  zwischen Baselland und Basel-Stadt ist seit 1974 ein vieldiskutiertes und wichtiges Thema. Ich erinnere mich beispielsweise gut an die Beratungen im Landrat 1995. Fritz Graf, der SVP-Politiker und Landwirt aus Sissach, vertrat als Präsident der Bildungskommission engagiert den neuen Univertrag. Er zitierte dabei bewusst aus einer Strukturanalayse, um den Stellenwert der Universität Basel aus seiner Sicht zu betonen: «Die Uni Basel ist eine der ältesten Universitäten in Europa. Sie hat weit über den Raum Basel hinaus Bedeutung und gibt Impulse in Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft, die nicht hoch genug eingeschätzt  werden können.» Ein solches Verständnis sucht man heute bei den SVP-Vertretern im Landrat vergeblich. Im Gegenteil: Die SVP verlangt die Kündigung des Univertrags.

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Die wichtigste Sparmassnahme wäre eine Strukturreform

Mein Kommentar zum bereits dritten Baselbieter Sparpaket in bloss zehn Jahren

Mit der Zeit könnte man sich direkt noch daran gewöhnen: Innerhalb von zehn Jahren legt der Baselbieter Regierungsrat bereits das dritte Sparpaket vor. Es begann 2005 mit dem Entlastungspaket aus der Generellen Aufgabenüberprüfung (GAP). Insgesamt umfasste dieses Paket 252 Massnahmen mit einem Sparpotenzial von rund 135 Millionen Franken. 2011 folgte das «Entlastungspaket 12/15». Mit weiteren 185 Massnahmen sollte der Finanzhaushalt um 180 Millionen Franken entlastet werden. Nun wird bereits das nächste Sparpaket lanciert, noch bevor dem Landrat der Schlussbericht zum letzten Paket unterbreitet wurde. […]

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